Warum schaffe ich „so viel mehr“ als Andere !?

21 Jul 2015

 

Vor allem bei der sehr  stark einschränkenden körperlichen Beeinträchtigung ! Woher nehme ich all diese Energie und Zeit?  Diese Frage wurde mir schon oft gestellt; nicht nur bei der Verleihung des  GESUNDHEITSPREIS DER STADT LINZ  2015!
Ja, manche Menschen schaffen an nur einem Tag, wofür andere eine ganze Woche brauchen. Das ist keine Zauberei !
Gut bei mir hängt extrem viel von meinem tagesaktuell gesundheitlichen Verfassungszustand ab! Aber ja in der Summe kann man mich schon vielleicht zu den Menschen zählen, die natürlich sinnbildlich nur einem Tag so viel schaffen, wofür andere eine ganze Woche brauchen. Das ist keine Zauberei.  Ich betrachte mich deswegen keiner falls als Überflieger oder so genannten „Super Achiever“! Ich denke und arbeite einfach anders!


1.Ich  lasse mich voll und ganz auf eine Sache ein! Durch meine viele Zeit, die ich liegen muss habe ich auch sehr viel Zeit eine Idee nicht nur ausreifen zu lassen; sondern sie auch gedanklich in vielen Facetten aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und beurteilen! Oft bin ich mit einer guten Idee nicht nur Tage, sondern Monate hirnschwanger. Es gibt auch ein paar Ideen/Projekte, welche mehr als ein Jahr auf Umsetzung gebraucht haben und brauchen werden. Da geht es einfach oft rein um die optimalen Rahmenbedingungen! Schon John Lennon sagte: "Das Leben ist das, was passiert, während du andre Pläne machst."  

2.Mir kommt immer wieder meine Jugend in München und die Schule durch die ich „ging“ zu Gute. Ich lernte sehr schnell mich durch gute Leistung weiter zu entwickeln. Mir ist zwar auch bewusst, dass dies nicht gerade zur BURN OUT-Prävention, welche ich Anderen näher bringe, passt! Zu guter Leistung gehört aber auch Disziplin, Effektivität und ein gewisser Perfektionsgeist. Diese „Geschwister“ sind mit guter Planung (Punkt 1) der Schlüssel zu einem guten Erfolg! Bei mir ist dabei ein großes Augenmerk auf die Disziplin; denn durch die sehr eingeschränkten Mobilisationszeiten im Rollstuhl bedarf es einem sehr disziplinierten  und konsequentem Zeitmanagement, was für meine Umwelt insbesondere meine Assistentinnen und Assistenten zeitweise eine gewisse Herausforderung bedeutet!

3.Viele Fachspychologen vertreten die These: Vermeide Multitasking, Es mag sein, dass diese Fähigkeit umstritten ist; aber es gibt auch viele die die beneiden, die sie beherrschen! Ich weiß nicht wie, aber es ist mir irgendwie gelungen im Laufe der Zeit diese Fähigkeit meinen Fokus zumindest auf zwei Bereiche zu haben. Gerade in der „geschlossenen Psychiatrie“ war das oft gesundheitsentscheidend. Auch wenn ich mit irgend einer Tätigkeit (z.B. ein allgemeines Gespräch) widmete, so war meine Wahrnehmung immer gleichzeitig immer auf den ganzen Raum fokussiert um unangenehme oder gefährliche Überraschungen durch andere Patienten gegenüber gewappnet zu sein. Wichtig ist nur dass das Multitasking nicht zu Unterbrechungen führt!


4.Was auch bis zu einem gewissen Grad eine Rolle für meinen Fortschritt und Erfolg ist, ist ich umgebe mich vor allem mit genauso aktiven Menschen wie ich es bin! Auch wenn sie ihre eigenen Projekte verfolgen; sie kleckern nicht sondern krempeln die Arme hoch und klotzen! Dadurch gilt das gleiche gilt, dass ich zu den Personen gehöre, die am Meisten schaffen und sich die höchsten Ziele setzen. Diese du energiegeladene, inspirierende Menschen „brennen“ für ihre Ideen und dadurch ziehen wir und gegenseitig weiter … mit kleinen Schritten bis zu jedem seinen eigenen Erfolg und von einem Teil-Ziel zum Nächsten!

5.Man muss für eine Sache für seine Ideen, Träume und Visionen „brennen“! Nur so kann ich auch andere dafür entflammen, interessieren und mitreißen! So lange mir dies gelingt gewinne ich Mitstreiter welches auch meinem Erfolg einträglich ist!  Trenn Dich nie von Deinen Illusionen und Träume. Wenn sie verschwunden sind, wirst Du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben (Mark Twain)

Mir ist schon bewusst;  ich bin nicht unbedingt ein Maßstab an dem sich andere messen! Wer fängt außer mir schon an auf der Intensivstation zusammen mit einem Lehrpfleger Lehr-Videos über Grundpflege für GuKP-Schule zu drehen!? So wie Querschnitt …. bin und war ICH auch noch NIE Durchschnitt! Ich hoffe die Frage - Woher nehme ich all diese Energie und Zeit?  - ist zum Teil geklärt! Darum möchte ich mit einem Zitat meines Lieblingsautors ( Antionne de Saint de Exupery ) schließen:
Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen,  sondern sie möglich machen!  
2015.07.19/ Richard J. Schaefer

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